anonym
In Halle wird flei?ig f?r Demonstrationen am 7. & 8. M?rz plakatiert und das ist gut so. Dieser Artikel ist ein Hinweis an alle Plakatkleber_innen, denn den?rechten Arschl?chern gef?llt das gar nicht!
anonym/Budapestsoli Gruppe D?sseldorf & NRW
Es sind heute drei Zeuginnen geladen, die damals Sch?lerinnen waren und auf ihrem gemeinsamen Schulweg den ?berfall auf die Nazis Beuthe und Ra?bach am 12.1.2023 gesehen haben. Ihre Erinnerungen und damaligen Aussagen scheinen stark von Handyvideos und Nachrichten in einem Whats-App-chat gepr?gt zu sein.
PL?TTE
Hey na! In Plagwitz gibt?s einen neuen Wagenplatz!
Und welch ein fabul?ses Ankommen wir hier hatten! Ein anstrengendes aber vor allem wundervolles Wochenende liegt hinter uns, an dem wir krass was gerockt haben! Wir sind mega beeindruckt, was wir mit eurer Hilfe alles geschafft haben. Hilfe und Unterst?tzung von euch allen hat es erm?glicht, nicht nur provisorisch hier anzulanden, sondern viele Dinge an ihren neuen Platz zu r?umen, eine Terasse, eine Bar, ein DJ*ane Pult mit Musikanlage, Sitzgelegenheiten und wichtige Verstauungsorte und sogar ein richtiges Kompostklo aufzubauen. Dar?ber hinaus haben uns Menschen unterst?tzt, indem sie bunte Kunst an unsere Z?une gesprayt haben, Kuchen und Essen bereitet haben, etwas gespendet haben und unsere ersch?pften Beine mit fetten Beatz wieder in Schwung gebracht haben oder einfach da waren, um die Wagenplatzgr?ndung mit uns zu feiern.
Boautorit?r
Inhaltshinweis: Macker(*innen), Sexarbeiter*innenfeindlichkeit, Eugenik, Transfeindlichkeit, Sexualisierte Gewalt, Diktatur, Mord, Folter, linke Menschenfeindlichkeit
Weil der nachfolgende Text recht lang geworden ist, wurden wir von einer Testleserin gebeten eine Kurzzusammenfassung vorweg zu stellen. Wir w?rden trotzdem bitten ihn vollst?ndig zu lesen, aber hier ein schnelle Zusammfassung. Die Quellen finden sich in der Hauptversion.
Die feministische Gruppe Furore, welche die feministischen Wochen und den 8. M?rz in Bochum organisiert, hat am 19.02 ein Mobivideo zum 8. M?rz ver?ffentlicht (Gesichert hier, falls es nicht l?dt per Save Page runterladen). In diesem Video werden mehrere Mordversuche dargestellt und es schlie?t ab mit dem Satz ?Ermorde den Hurensohn?.?
Das Video basiert auf einem Lied der Rapperin Ikkimel. Die Fremdbezeichnung ?Hurensohn? insbesondere zusammen mit dem Mordaufruf ist stark Sexarbeiter*innenfeindlich. Au?erdem kommt im Gesamt-Lied noch Ableismus, Transfeindlichkeit, Eugnik, Verherrlichung sexualisierter Gewalt vor.
Nun k?nnte davon ausgegangen werden das Ganze sei ein Ausrutscher der Gruppe Furore, doch diese macht w?hrend feministischen Wochen eine Veranstaltung, wo sie ohne irgendeine kritische Einordung einen zentralen Text von Alexandra Kollontai liest.
Kollontai hat gefordert Sexarbeiter*innen in Arbeitslager zu stecken und das wahrscheinlich auch umgesetzt. Au?erdem war sie als hochrangige Funktion?rin an der Niederschlagung der Russischen Revolution, den bolschewistischen und stalinistischen Regime beteiligt.
Im weiteren des Textes besch?ftigen wir uns damit warum Sexarbeit ein menschliches Grundbed?rfnis befriedigt, aber akademisches (feministisches) Rumgemackere nicht, sowie mit den Hintergr?nden von Kollontai und Ikkimel einschlie?lich der Menschenfeindlichkeit und ihres Versuches sich als Teil der Arbeiter*innenklasse zu vermarkten/darzustellen, obwohl beide es nicht sind.
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anonym
Heute ist der 1. M?rz 2026. Auf der ganzen Welt findet heute der Gedenktag f?r im System ermordete behinderte Menschen (Englisch: ?Disability Day of Mourning?) statt. Das Wort Ableismus steht f?r Diskriminierung gegen behinderte Menschen.
In Berlin sind an verschiedenen Orten Plakate in Gedenken an die Ermordeten aufgetaucht.
Umbruch Bildarchiv
Anl??lich des Jahrestages der rassistischen Morde in Hanau?fanden am 19. Februar auch in diesem Jahr in mehr als 60 St?dten Demonstrationen und Gedenkveranstaltungen statt. Hier Bilder aus Hanau und Berlin.
Soligruppe Leipzig
Am Montagmorgen des 20. Prozesstages finden sich circa 12 solidarische Beobachter*innen vor dem OLG Dresden ein, daneben auch zwei Pressepersonen. Der Prozess beginnt mit einer Versp?tung von 45min, da sich die erste Zeugin aufgrund des winterlichen Wetters versp?tet.?
F?r den Tag sind drei Zeug*innen geladen, alle zum Tatkomplex Eisenach I, dem Angriff auf die Nazikneipe Bull?s Eye.?
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Rote Hilfe Bremen
Im Zusammenhang mit der Enttarnung des V-Mannes bei der Interventionistischen Linken Bremen hat es einen erneuten Anwerbeversuch gegeben, diesmal nicht durch den Verfassungsschutz, sondern durch den Bremer Staatsschutz.
Am Abend des 10. Februars kontaktierte ein Mitarbeiter telefonisch?eine Person, die bis vor vier Jahren in einer romantischen Beziehung mit dem nun enttarnten V-Mann lebte und forderte sie unter Aufbau von Druck zu einer Zusammenarbeit auf. Die betroffene Person hat richtig gehandelt, die Aufforderung nach Zusammenarbeit vehement verweigert, das Gespr?ch umgehend beendet und sich ratsuchend an die Rote Hilfe gewandt.
anonym
Der Prozess beginnt um 9:39 und endet ca. 14 Uhr fr?hzeitig. Es sind ca. 16 solidarische Menschen anwesend, wenig Presse und zwei Neonazis. Bei dem einen handelt es sich um Marvin Wolf, w?hrend der andere nicht eindeutig identifiziert werden konnte. Aber es sich wahrscheinlich um Kevin Noeske handelte. Parlamentarische Beobachter*innen waren (zumindest sichtlich) keine vor Ort. Des Weiteren befinden sich im Zuschauer*innenraum rotierend immer ca. 4-5 Justizbeamt*innen. Die Nebenklage ist durch die Anw?lt*innen Schneidrs, Thomas, Wippert und Hammer vertreten.
anonym
Budapest2026
In the book Filterworld, Kyle Chayka uses a term of ?algorithmic homogenization? to describe how interior spaces across different cities, countries and continents start looking the same. Chayka shows that today looking at pictures and short videos of one?s home, one cannot know where this home is located. Chayka argues, because of the global homogenization of interiors. The creators are all chasing the same visual approval over social media; today to be acknowledged and appreciated, one?s home should have a set of elements that could be recognized by others, who probably would never step a foot in that home.
In our globalizing world similar processes take place with many phenomena, and radical left scene is not an exception. Standards and categories of estimating ?levels? of fascism, patriarchy or economic exploitation as well as the struggles against them often are not contextualized. Political work, in particular, is often imposed or imported without a hard work of contextualization. However, such work, by obtaining a certain ?language? or a recognizable style, has a better chance to be acknowledged by our foreign camaraderie. Following these strategies, the global movement may risk preferring practices and perspectives of more visible? read: bigger and more resourceful ? movements over more contextualized categories and practices.
Diversity in strategies and approaches which would be more rooted in historical and political contexts need to lie at the heart at internationalization.The authors of the zine hope that by writing down our reflections on the ?Free Maja? campaign from Budapest ? where the campaign has found itself after being organized in Germany by Maja?s family, friends, and comrades? we can contribute to the understanding of complications and challenges of carrying political fights across different places and contexts ? if without critically questioning the ground. We hope, therefore, this zine is a contribution to the discussion on what international solidarity looks and may look like in practice.
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